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Erfahrungsbericht Phiebi & Piper

Im März 2005 bin ich von einer WG endlich in eine eigene Wohnung gezogen und mein sehnlichster Wunsch war es, eine Katze zu mir zu holen. Ich habe mich also im Internet und Zeitungen informiert und musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist. Ich war schon ganz traurig, als meine Kollegin mir im Mai erzählte, dass sie einen Kater von der Katzenhilfe Gran Canaria bekommt. Sie hatte im Internet inseriert und Glück gehabt. Sie erzählte mir, dass der Wurf aus 3 Katzen und einem Kater besteht und dass die für anderen Katzen auch noch ein zu Hause gesucht wird. Also habe ich mir die Nummer geben lassen und mal dort angerufen. Ich habe erzählt, dass ich gerne eine Katze hätte. Es hieß aber sofort, dass eine Katze alleine nicht vermittelt wird. Meine Kollegin hat den Kater nur alleine bekommen, da sie bereits einen Kater hatte. Ich habe mich schnell dafür entschieden, statt einer Katze zwei bei mir aufzunehmen.

 

An einem Freitagnachmittag war es dann soweit. Zusammen mit meiner Kollegin bin ich nach Pohlheim gefahren, um die beiden Süßen abzuholen. Ich war total aufgeregt und hatte mir sogar eine Woche Urlaub genommen, um richtig viel Zeit mit den beiden Kleinen verbringen zu können. In den Tagen zuvor hatte ich mich schon mit Katzenfutter, Näpfen, Katzenklo etc. eingedeckt, damit sich meine Kleinen gleich wie zu Hause fühlen können. In Pohlheim angekommen wurden wir schon von Mareike und ihrer Mutter erwartet. In dem Haus waren jede Menge süße Katzen und ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte. Mareike hatte eine kleine schwarz-weiße Katze auf dem Arm, die mir gleich besonders gut gefallen hat. Es war gleich klar, dass diese schon mal mitkommt. Jetzt stand zur noch offen, welche ihrer beiden Schwestern noch mit zu mir kommt. Die beiden Schwestern und ihr Bruder lagen alle zusammen in einer Art Obstschüssel und haben selig geschlummert. Als meine Kollegin den Kater angeschaut hat, ist eine der beiden Mädels aufgewacht und runtergesprungen. Ich habe sie mir genau angeschaut und wollte sie eigentlich schon mitnehmen. Dann aber hat die andere Schwester sich zu mir gedreht und ihre Augen geöffnet. Diese Augen haben mich so fasziniert, dass die Entscheidung fest stand.

 

Sodann wurden noch die Formalitäten erledigt. Dabei erfuhr ich, dass die Kleinere der beiden den Namen Phiebi hat, weil sie eigentlich ständig nur "phiebt". Meine Kollegin kam dann auf die Idee, die andere Piper zu nennen (so wie bei "Zauberhafte Hexen").


Phiebi

 

Wir haben dann alle drei Katzen in die Transportbox gesteckt und los ging die Fahrt. Meine Kollegin hat mich natürlich nach Hause gefahren und ist noch kurz mit hoch, um die beiden Mädels auszuladen. Die beiden haben sich gleich alles genau angeschaut und die Wohnung in Beschlag genommen. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber war, nun endlich zwei Katzen adoptiert zu haben.

 

Die Woche Urlaub war so schön. In der ersten Nacht haben die beiden noch eng umschlungen im Wohnzimmer auf der Couch geschlafen. Aber schon in der nächsten Nacht haben sie sich zu mir ins Bett gesellt. Ich habe mich in meinem Leben schon sehr viel mit Katzen beschäftigt, aber ich habe noch nie so zutrauliche Wesen erlebt. Beide hatten keine Spur von Angst oder Scheu. Sie waren anhänglich und Phiebi hat mir gleich gezeigt, wie gut sie phiesen kann.

 

Seitdem sind jetzt schon beinahe 2 ½ Jahre vergangen und ich möchte die beiden auf keinen Fall mehr missen. Ich liebe sie abgöttisch und freue mich immer, wenn ich abends nach Hause komme und sie mich schon an der Tür begrüßen. Phiebi stellt sich immer an der Wand hoch und streckt mir ein Pfötchen entgegen. Das bedeutet, dass ich sie hochnehmen soll, damit sie mir den Begrüßungsnasenstups geben kann. Zu Piper knie ich mich immer runter, um den Nasenstups zu bekommen. Dann gehe ich mit Phiebi an den Wasserhahn, damit sie ein Schluck trinken kann. Anschließend gibt es Fresschen für die beiden. Wenn sie damit fertig sind, wird erst mal eine Runde gespielt und dann geschmust. Ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen, ohne sie zu sein.

 

Die Vermittlung über die Katzenhilfe hat super geklappt. Ich hatte gleich Vertrauen und konnte auch nach der Adoption jederzeit anrufen, wenn ich irgendwelche Fragen hatte. Es ist echt eine schöne Sache, die Katzen aus Gran Canaria zu holen und hier einem guten zu Hause zuzuführen. Vor allem finde ich gut, dass auch darauf geachtet wird, wohin die Katzen vermittelt werden. Es ist keinesfalls so, dass jeder jede Katze mitnehmen kann. Man merkt auch gleich, dass der Familie die Katzen sehr wichtig sind. Ich bin wirklich froh, dass es Menschen gibt, die sich so für das Wohl von Katzen oder Tieren überhaut einsetzen.

 

Ich bin auf jeden Fall super glücklich mit meinen beiden Stubentigern und freue mich jeden Tag, dass die beiden hier mit mir zusammen leben.

 

Sandra
Phiebi & Piper