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Martin in Weipoltshausen

Martin und Fly Mit Martin (ehemals „Ronny“) haben wir wirklich Glück gehabt. Durch unseren schwarzen Kater August (gestorben 2.2.2007) haben wir uns sehr an einen lustigen, verspielten, hundefreundlichen kleinen Kater-Kerl gewöhnt, dass wir uns wieder so einen Charakterkopf wünschten. Martin stammt von der Tierhilfe Gran Ganaria aus der netten Pflegefamilie Dörr, die sich auf ein älteres Inserat von uns im Internet gemeldet hatte. Dort stand sinngemäß, dass wir nach einem hundeverträglichen jungen Kater suchten, gerne grau-getigert oder schwarz. Am Telefon sagte man uns dann, die Familie beherberge einen weißen Kater, der schon länger da wäre und nach seinem Traumplatz suchte: eine ländliche Gegend mit Freigang und netten Hunden. Das hörte sich vielversprechend an und wir überlegten nicht lange und fuhren am Abend los in Richtung Watzenborn-Steinberg. Als wir Martin (da noch „Ronny“) sahen war es Liebe auf den ersten Blick. Und ich glaube, auch die Dörrs hatten ein gutes Gefühl bei uns und wir durften den hübschen kleinen Kerl gleich mitnehmen.

 

Martin ist wirklich so ein süßer, feiner Kerl und wir haben es nicht einen Moment bereut, ihn adoptiert zu haben. Uns gegenüber war er etwas scheu am Anfang, mit den Hunden hat er allerdings vom zweiten Tag an geschmust: Er ist Kopf voran schnurrend in sie reingelaufen. Maxi und Fly haben erst mal etwas verdattert geguckt und nicht so richtig gewusst, was sie von dem forschen kleinen Kerl anfangen sollen. Doch schon bald haben sie ganz selbstverständlich mit ihm geschmust und gespielt. Heute geht er mit uns mit spazieren und keiner der Hunde wundert sich mehr, wenn Martin uns zum nahegelegenen Teich begleitet und vom Rand aus die Hunde beobachtet.

 

Martin chillt drinnen Wir dürfen ihn mittlerweile auch ordentlich durchknuddeln. Und sogar einige Sekunden lang auf den Arm nehmen, was er anfangs gar nicht mochte. Er strampelt aber nur – dass er Krallen hat, scheint er nicht zu wissen. Als er nach fast drei Wochen raus durfte, hat er sich zu einem relaxten, coolen kleinen Kater entwickelt. Er kommt regelmäßig nach Hause, meistens wartet er nachmittags schon auf der Terrasse auf uns. Regnerische Tage verschläft er fast komplett auf seinen Lieblingsplätzen: dem Sessel oder der Hundedecke in meinem Büro. Er ist ganz bezaubernd, völlig unkompliziert und sehr sozial. Als er noch nicht raus durfte, ging er Lila etwas auf den Wecker („Wer bist du denn? Las mal gucken!“), jetzt spaziert er fast wie zufällig dicht an ihr vorbei („Huch, wer kann denn ahnen, dass du hier wieder rumliegst“) und wenn sie faucht spaziert er genauso ‚desinteressiert’ weiter. Katerfreundschaften hat er dafür draußen geschlossen, Nachbarn mit Katzen erzählen, dass Martin sie ab und zu besuchen kommt.

 

Etwas Ärger hatten wir wegen ihm schon mit den Nachbarn: Er spaziert wohl gerne abends auf der Umrandung eines großen aufblasbaren Pools unserer Nachbarn herum. Diese hat dadurch Luft verloren und ist seither etwas „eingeknickt“. Doch wir konnten uns mit den Nachbarn verständigen, sie legen sich mit einer Wasserspritzpistole auf die Lauer und wir passen ebenfalls auf. Ein kleines Grinsen konnten wir uns im Nachhinein allerdings bei der Geschichte auch nicht verkneifen. Martin hat uns wirklich – im besten Sinne des Wortes – noch gefehlt. ;)